Pressemitteilung Gerchgroup schließt städtebaulichen Vertrag für das Laurenz Carré

Düsseldorf, 06. April 2020. Der bundesweit agierende Projektentwickler Gerchgroup aus Düsseldorf hat mit der Stadt Köln einen städtebaulichen Vertrag für das Projekt Laurenz Carré in Köln abgeschlossen. Nach dem Beschluss der Ratssitzung am 26. März 2020 können auf Basis dieses Vertrages nun Bauanträge für das Bauvorhaben gestellt werden.

In unmittelbarer Nähe zum Kölner Dom plant die Gerchgroup mit dem Laurenz Carré die Neuordnung des ehemaligen WDR-Areals sowie weiteren angrenzenden Grundstücken. Im Zuge der Projektentwicklung soll ein Großteil der Liegenschaften abgebrochen und durch hochwertige und moderne Gebäude ersetzt werden.

Das unter Denkmalschutz stehende Senatshotel wird saniert, die künftige Nutzung sieht ebenfalls einen Hotelbetrieb vor. Hierzu wurde bereits im März 2020 ein Mietvertrag über 25 Jahre mit dem internationalen Hotelbetreiber Radisson Hotel Group für das erste Radisson Red Hotel in Deutschland unterzeichnet.

Für die Neuordnung des Areals wurde im Jahr 2018 seitens der Gerchgroup AG in Abstimmung mit der Stadt Köln ein städtebauliches Qualifizierungsverfahren durchgeführt. Der Entwurf des Planungsbüros kister scheithauer groß Architekten und Stadtplaner aus Köln erhielt (einstimmig) den 1. Preis. Dieser Entwurf bildet die Grundlage für die weitere städtebauliche Entwicklung.

Vor dem Hintergrund der weiteren Plankonkretisierung wird derzeit für das nördliche Baufeld – zwischen den Straßen Am Hof, Unter Goldschmied, Große Budengasse sowie Sporergasse – ein architektonischer Hochbauwettbewerb durchgeführt.

Im Zuge der Wettbewerbsverfahren einigten sich der Developer und die Stadt auf die Erarbeitung und Unterzeichnung eines städtebaulichen Vertrages um eine zügige Realisierung des Projektes zu gewährleisten. Der Vertrag eröffnet der Gerchgroup die Möglichkeit, bereits vor Beendigung des von der Stadt Köln durchgeführten Bebauungsplanverfahrens „Westlich Unter Goldschmied“ eine Baugenehmigung nach § 34 BauGB zu erhalten, wenn die städtebaulichen Rahmenbedingungen gemäß den Bestimmungen des Vertrages eingehalten sind. Darüber hinaus wollen die Parteien die Synergien aus dem laufenden Bebauungsplanverfahrens der Stadt und den anstehenden Bauantragsplanungen des Developers nutzen, um die Qualität der Gesamtumsetzung des Projektes zu optimieren.

Mit Unterzeichnung des städtebaulichen Vertrages wurde zwischen Gerchgroup AG und Stadt abgestimmt, dass die Jurysitzung zur Entscheidung dieses architektonischen Hochbauwettbewerbs nunmehr stattfinden wird.

Alexander Pauls, Chief Development Officer der Gerchgroup AG zeigt sich erfreut: „Aktuell haben wir aufgrund von Corona alle mit schwierigen Rahmenbedingungen zu kämpfen. Umso glücklicher macht es uns, wenn die Projekte dennoch Fortschritte machen und wichtige Verträge zum Abschluss gebracht werden können. An einem innovativen Konzept zur Durchführung einer Online-Jurysitzung arbeiten wir bereits mit Hochdruck.“

Die Gerchgroup ist ein bundesweit agierender Projektentwickler mit Sitz in Düsseldorf. Das Unternehmen wurde von Mathias Düsterdick (Vorstandsvorsitzender) und Christoph Hüttemann (Vorstand) Ende Oktober 2015 gegründet, nachdem beide zuvor ihre Anteile an der PDI-Gruppe verkauft hatten. Aktuell realisiert die Gerchgroup ein Gesamtprojektentwicklungsvolumen von rund 5 Mrd. Euro. Weitere Projektankäufe stehen kurz bevor.

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