Verantwortungsvolles Spielen
Leitender Tester für Zahlungsmethoden
Aktualisiert: 30. September 2026
Glücksspiel ist Unterhaltung mit Geld, keine Einnahmequelle. Wer spielt, sollte nur Beträge einsetzen, deren Verlust ihn nicht belastet, und das Spiel jederzeit beenden können. Diese Seite zeigt Warnzeichen, Werkzeuge und Anlaufstellen.
Warnzeichen
- Sessions dauern regelmäßig länger, als ihr euch vorgenommen habt.
- Nach einem Minus wollt ihr das Geld am selben Abend zurückgewinnen.
- Ihr kauft neue Guthabenkarten, obwohl das Budget des Monats aufgebraucht ist.
- Partner oder Freunde sollen lieber nicht wissen, wie viel ihr spielt.
- Auch bei der Arbeit kreisen eure Gedanken um die nächste Runde.
Trifft mehr als ein Punkt zu, nehmt das ernst. Ein anonymer Selbsttest bei check-dein-spiel.de gibt eine erste Einschätzung.
Paysafecard als Budgetgrenze
Eine Prepaid-Karte kann helfen, weil nur ausgegeben wird, was vorher gekauft wurde. Dieser Schutz wirkt aber nur, wenn ihr nach einer leeren Karte nicht sofort die nächste kauft. Legt euch deshalb vorab ein festes Monatsbudget fest und kauft Karten nie spontan während einer Session.
Werkzeuge im Casino
- Einzahlungslimit: im Kundenkonto für Tag, Woche oder Monat einstellbar.
- Reality Check: Hinweis nach einer festgelegten Spielzeit.
- Pause: Sperre des Kontos für einige Tage oder Wochen.
- Selbstsperre über OASIS: gilt für alle Anbieter mit deutscher Erlaubnis, mindestens drei Monate.
Eine Sperre über OASIS wirkt nicht bei Casinos ohne deutsche Erlaubnis. Wer gesperrt ist, sollte solche Anbieter bewusst meiden, statt die Sperre zu umgehen.
Hilfe und Beratung
- Telefonberatung unter 0800 1 37 27 00, ohne Namensnennung und ohne Gebühren
- Selbsttest und Online-Beratung bei check-dein-spiel.de, getragen vom Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (vormals BZgA)
- Suchtberatungsstellen der Landesstellen für Glücksspielsucht in eurem Bundesland
- Selbsthilfegruppen der Anonymen Spieler in vielen Städten
Jugendschutz
Glücksspiel ist erst ab 18 Jahren erlaubt. Teilt eure Zugangsdaten nicht und nutzt auf gemeinsam genutzten Geräten eine Jugendschutz-Software.